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Investitionskonzept – Investieren mit Wirkung!

Die kürzest mögliche Beschreibung unseres Impact Investment Konzeptes:

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Sie kaufen bereits gepflanzte Setzlinge.

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Wir sorgen dafür, dass diese jederzeit professionell gehegt und gepflegt werden.

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Wir verkaufen für Sie innnerhalb von 20 Jahren das Holz (mehrere Ernten) und überweisen Ihnen den Nettoerlös aus Ihren Bäumen.

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Sie fördern mit Ihrer Investition gleichzeitig die Biodiversität dank dem Schutz von wertvollem Sekundärwald und aktiver Naturwaldaufforstung.

Neugierig geworden? Das Arbofino Konzept anschaulich erklärt in einem Video…

Wir sind somit ein Dienstleister, der zu Ihren Bäumen schaut und Ihr Holz in Ihrem Auftrag verkauft. Bei unserem Konzept handelt es sich weder um eine Beteiligung noch um ein Finanzprodukt. Und was ganz wichtig ist, bei uns stehen die professionelle Bewirtschaftung der Plantagen, die Nachhaltigkeit, das Persönliche und die Transparenz im Vordergrund.

Einen Teil seines Vermögens in Form von Bäumen abzusichern ist nichts Neues. Institutionen wie renommierte Universitäten oder begüterte Adelsfamilien vertrauen zur Wahrung und Steigerung ihres Vermögens schon seit Generationen auf die Natur. Dass man dafür Geduld braucht versteht sich von selbst. Obwohl der Teakbaum eine beachtliche Wachstumsgeschwindigkeit hinlegt, braucht auch er für qualitativ hochstehendes Holz mindestens zwanzig Jahre. Frühere Ernten lohnen sich grundsätzlich nicht. Geduld hingegen, macht sich bei dieser Art von Anlage im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt.

Als Investor kaufen Sie einen genau definierten Baumbestand, dessen Eigentum an Sie übertragen wird. Grund und Boden bleiben im Besitz von Arbofino und sind durch eine separate Tochterfirma abgesichert. Beim Kauf der Bäume bezahlen Sie einen festgelegten Preis pro Setzling. Danach fallen für Sie als Baumbesitzer keine weiteren Kosten mehr an. Mit dem Kauf des Baumes sind alle weiteren Dienstleistungen für die gesamte Laufzeit abgegolten. Nach Erhalt des Kaufbetrages machen wir die nötigen Rückstellungen, damit die Gelder für die professionelle Bewirtschaftung Ihrer Bäume bis zum Ende der Laufzeit abgesichert sind.

Vorsicht: Bäume im Portfolio empfehlen sich aus anlagestrategischer Sicht zur Diversifikation. In diesem Fall wird die kurzfristige Liquidität bewusst eingeschränkt. Natürlich steht Ihnen ein Weiterverkauf Ihrer Bäume grundsätzlich jederzeit offen. Sollte die Situation es erfordern, sind wir Ihnen bei der Suche eines geeigneten Käufers auf Wunsch auch gerne behilflich, selbstverständlich unentgeltlich. In welcher Zeit ein Käufer gefunden wird, hängt jedoch vom Markt ab.

Erntezyklen

Pro Hektare pflanzen wir 833 Bäume, was einem Abstand von 3m x 4m entspricht. Bei der Schlussernte stehen davon noch ca. 220 Bäume, nachdem mittels Durchforstungen den besten Bäumen immer wieder genügend Platz für ein ideales Wachstum geschaffen wurde. Die hohe Anzahl von Setzlingen bei der Erstellung der Plantage ist somit eine der Grundvoraussetzungen für qualitativ hervorragende Bäume bei der Schlussernte.

Die erste grössere Baumentnahme zur Auslichtung wird nach 3 bis 5 Jahren gemacht. Zwischen den Jahren 8 und 15 gibt es eine bis zwei kommerzielle Durchforstungen. Wir wollen und können uns dabei nicht auf einen festen Zeitpunkt festlegen. Um sowohl den aktuellsten forstwirtschaftlichen Erkenntnissen als auch den lokalen Gegebenheiten jederzeit Rechnung zu tragen, werden die Plantagen permanent von einem erfahrenen Forstexperten betreut. Wir verfolgen für unsere Baumbesitzer das Ziel, bei der Schlussernte das höchstmögliche Volumen mit dem qualitativ bestmöglichen Holz zu erreichen. Zwischenernten dienen folglich nicht der Maximierung des Holzerlöses zu diesem Zeitpunkt, sondern der Selektion der besten Bäume für die Schlussernte nach ungefähr 20 Jahren.

Je nach Marktlage besteht die Möglichkeit, diese Schlussernte um maximal fünf Jahre zu verzögern, denn ein weiteres Ziel ist es, auch den bestmöglichen Holzpreis zu erzielen. Die Aufzucht der Bäume ist das Eine, der Verkauf zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Andere.

Holzvolumen

Pro Hektar erntet man nach 20 Jahren ca. 220 Bäume. Dies entspricht etwa einem kommerziellen Holzvolumen von 150 m3 pro Hektar. Nur die Bäume mit den besten Stämmen werden bis zur Schlussernte stehen gelassen. Ein qualitativ hochwertiger Stamm soll möglichst gerade, zylindrisch und astrein sein und einen möglichst grossen Durchmesser mit einem hohen Kernholzanteil haben. Diese Faktoren hängen neben der professionellen Bewirtschaftung auch vom Standort und der genetischen Voraussetzung, sprich der Samenqualität, ab.

Mit Durchforstungen sorgt man dafür, dass die noch verbleibenden Bäume jederzeit genügend Platz für ein optimales Wachstum haben. Voraussichtlich gibt es zwischen den Jahren 8 bis 15 zwei kommerzielle Durchforstungen. Dies bedeutet, dass ein Teil des geschlagenen Holzes dieser Zwischenernte bereits gewinnbringend verkauft werden kann. Bei der ersten Ernte fällt mit etwa 10 m3 pro Hektar nur wenig Holz an, das den Export-Kriterien entspricht. Bei der zweiten kommerziellen Zwischenernte beträgt das Holzvolumen etwa 32 m3 pro Hektar. Qualitativ weniger hochwertiges Holz wird zu entsprechenden Preisen nach Möglichkeit auf dem lokalen Markt verkauft. Der Zeitpunkt der Durchforstungen sowie die Anzahl der zu schlagenden Bäume mit dem daraus resultierenden Holzvolumen hängen jedoch von der aktuellen Situation auf der Plantage ab und können nicht genau vorausgesagt werden.

Erlös

Selbstverständlich interessiert als Baumbesitzer besonders der wirtschaftliche Ertrag, den man mit Teakbäumen erzielen kann. Dieser ist neben der Holzqualität von zwei weiteren Faktoren abhängig: Einerseits vom Holzvolumen, das man bei der Schlussernte erreicht und andererseits vom Holzpreis, den man beim Verkauf auf dem Markt erzielt. Die gute Nachricht ist, dass man das Volumen dank der jahrzehntelangen Erfahrung mit Teakplantagen relativ gut abschätzen kann. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man zertifiziertes Samenmaterial für die Setzlinge verwendet, den richtigen Standort auswählt und die Plantage professionell bewirtschaftet. Der spekulative Teil ist der Preis. Wo dieser in 20 Jahren steht kann niemand voraussagen. Ein Blick auf die Preisentwicklung der letzten Jahre und die weltweite Nachfrage nach dem Rohstoff Holz, insbesondere in Anbetracht des nur knapp verfügbaren Angebots an Edelholz, lassen uns sehr optimistisch in die Zukunft blicken, doch versprechen können auch wir nichts. Neben der ökonomischen Rendite gehört zu unserem Projekt aber auch die positive Auswirkung auf die Menschen und Natur vor Ort. Mehr dazu finden Sie unter Nachhaltigkeit.

Unter Berücksichtigung der aktuellen Marktsituation dürfen Sie von einer Jahresrendite von 3% – 6% auf Ihr investiertes Geld ausgehen. Mit weiter steigenden Preisen kann die Rendite auch höher liegen, aber anstatt gross zu spekulieren konzentrieren wir uns lieber auf das Hier und Jetzt. Die erzielbaren m3 Preise hängen vom jeweiligen Umfang, Kernholzanteil und von der Qualität des Holzes ab (z.B. Astreinheit). Nicht jeder Teil eines Stammes und nicht jeder Baum ist somit gleich wertvoll. Einen Weltmarktpreis für Teak gibt es nicht, doch die International Tropical Timber Organization (ITTO – www.itto.int) publiziert alle zwei Wochen die aktuellen Preise, die auf dem Markt gezahlt wurden. Der untere Stammabschnitt von 20 jährigem Teakholz erreicht aktuell Preise von USD 450 – USD 700 pro m3.

Für den Verkauf des Holzes erhält Arbofino eine Kommission in der Höhe von 7% des erzielten Nettoertrages. Somit ist es auch in unserem Interesse, den bestmöglichen Verkaufspreis zu erzielen, was Ihnen als Baumbesitzer eine zusätzliche Sicherheit gibt.

 

Modellrechnung zum Teakholzerlös pro Hektar

1 Total aus Zwischenernten und Schlussernte
2 nach Erntekosten, Steuern im Erzeugerland & Kommission
3 IRR = Internal Rate of Return (Interner Zinsfuss)

Anmerkung: Die Modellrechnung zum Teakholzerlös basiert auf der Hoppus Formel (kommerziell verwertbares Volumen), einer Laufzeit von 20 Jahren ab Pflanzjahr und einem Kaufpreis von CHF 18 000 pro Hektar (ca. 800 Bäume). Die im Beispiel verwendeten Angaben zum Erlös stellen lediglich unverbindliche Richtwerte und Prognosen dar, welche je nach Situation und Marktlage variieren und nicht garantiert werden können.

Angebot

Der Preis einer Parzelle hängt von deren Baumbestückung ab. Der theoretische Wert entspricht 833 Bäumen pro Hektar (Pflanzabstand 3m x 4m). Wegen Bachläufen, Hindernissen etc. kann die Anzahl Bäume auf einer Parzelle vom theoretischen Wert leicht abweichen. Die Mindestinvestitionsgrösse ist ein viertel Hektar, was etwa 208 Bäumen entspricht. Da die Parzellierung der Plantage an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wird, können die Parzellengrössen teilweise ein wenig variieren. Es wird pro Parzelle jedoch immer die effektive Anzahl gepflanzter Bäume verrechnet.

 

Preisliste Neupflanzung

 

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot auf Grund der noch verfügbaren Parzellen:

Teak

Teak ist zweifelsohne eines der bekanntesten tropischen Edelhölzer. Es kommt ursprünglich aus Indien, Myanmar, Lagos und Thailand. In Indonesien wurde der Teakbaum bereits Mitte des 17. Jahrhunderts durch Holländer in Plantagen angebaut. Aber auch in Zentral- und Südamerika blickt man auf eine jahrzehntelange Erfahrung im Teakanbau zurück.

Leider sind die meisten Naturteakbestände der rasanten Abholzung der Regenwälder bereits zum Opfer gefallen. Die grössten Vorkommen gibt es noch in Myanmar, doch was auf dem Weltmarkt landet stammt oft aus illegalem Raubbau oder nicht nachhaltiger Forstwirtschaft. Auch wenn ein Plantagenbaum nicht mit einem Urwaldriesen mithalten kann, so kann ein wichtiger Teil der Nachfrage damit abgedeckt werden.

Dank seinen hervorragenden Eigenschaften wird Teak weltweit unter anderem für Böden im Innen- und Aussenbereich, für Gartenmöbel, für den Boots- und Schiffsbau und im asiatischen Raum seit Jahrhunderten auch für den Häuserbau verwendet. Seinen optischen wie auch physikalischen Eigenschaften verdankt es seinen Ruhm, denn es ist kaum substituierbar und vielseitig einsetzbar.

Falls Sie gerne mehr über Teak erfahren:
https://de.wikipedia.org/wiki/Teakbaum (Deutsch)
http://www.kew.org/science-conservation/plants-fungi/tectona-grandis-teak (Englisch)

Finca & Standort

Unsere Finca Armadillo befindet sich auf der Küstenseite der Anden, etwa drei Stunden vom Meer landeinwärts. Mit dem Auto von Quito ist sie in ca. 6,5 h und von Guayaquil in 3,5 h erreichbar, die letzten 15 Minuten auf einer mit Schotter befestigten Naturstrasse. Das hügelige Land dieser Gegend ist geprägt von Viehwirtschaft und kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Das Weideland mit seinem eingeführten hohen und kräftigen Gras dominiert das Landschaftsbild. Daneben sind Mais, Kakao und Reis die am meisten angebauten landwirtschaftlichen Produkte. Für die lokale Biodiversität besonders wertvoll sind die an den Steilhängen der Hügel und teilweise entlang der Gewässer übrig gebliebenen, kleinen Flächen Sekundärwald.

Die Finca Armadillo hat eine Gesamtfläche von 103 Hektar. 42 ha wurden mit Teak und ein paar kleine Parzellen mit einheimischen Baumarten bepflanzt. Auf ca. 10 ha wächst einheimischer Edelkakao. Der Rest der Fläche der Finca besteht aus geschütztem Sekundärwald, Weideland und für geplante Naturwald-Aufforstungen zur Verfügung stehendes Grasland.

Armadillo: Das Armadillo ist das in der Region und auch auf der Finca vorkommende und mehrheitlich nachtaktive Gürteltier.