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Impact-Ansatz

Wir sind der Überzeugung, dass jeder Einzelne mehr Verantwortung übernehmen muss. So soll auch eine Investition nicht nur eine Rendite generieren, sondern gleichzeitig zur Lösung der grossen ökologischen und sozialen Probleme unserer Erde beitragen. Für uns und unsere Baumbesitzer ist es selbstverständlich, dass mit jeder kommerziellen Pflanzung auch eine messbare positive Wirkung erzielt wird. Somit finanzierst du als Impact Investor nicht nur deine Teakbäume, sondern gleichzeitig auch noch eine Schutzfläche zur Förderung der Biodiversität. Konkret wird pro Hektar Teak ¼ Hektar Naturwald neu aufgeforstet und dieselbe Fläche Sekundärwald geschützt. Somit entstehen bei einer 20 Hektar grossen Plantage gleichzeitig 10 Hektar Naturschutzgebiet, jederzeit vor Ort überprüfbar. Begleitend werden mit einem Biodiversitätsmonitoring die Veränderungen bezüglich Artenvielfalt langfristig festgehalten, mit dem Messen des Baumwachstums die Kohlenstoffspeicherkapazität des Waldes analysiert und mit Aufklärungsarbeit die lokale Bevölkerung sensibilisiert. Durch dieses Engagement können wir als Firma gemeinsam mit unseren Investoren einen kleinen, aber wertvollen Beitrag an die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen leisten.

Investitionsmodell

Die kürzest mögliche Beschreibung unseres Impact Investment Konzeptes:

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Du kaufst bereits gepflanzte Setzlinge.

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Wir sorgen dafür, dass diese jederzeit professionell gehegt und gepflegt werden.

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Wir verkaufen für dich innerhalb von 20 Jahren das Holz (mehrere Ernten) und überweisen dir den Nettoerlös aus deinen Bäumen.

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Du finanzierst mit deiner Investition gleichzeitig den Schutz von wertvollem Sekundärwald und aktiver Naturwaldaufforstung zur Biodiversitätsförderung.

Neugierig geworden? Das Arbofino Konzept anschaulich erklärt in einem Video…

Wir sind ein Dienstleister, der zu deinen Bäumen schaut und dein Holz in deinem Auftrag verkauft. Bei unserem Konzept handelt es sich weder um eine Beteiligung noch um ein Finanzprodukt. Und was ganz wichtig ist, bei uns stehen die professionelle Bewirtschaftung der Plantagen, die Nachhaltigkeit, das Persönliche und die Transparenz im Vordergrund.

Einen Teil seines Vermögens in Form von Bäumen abzusichern ist nichts Neues. Institutionen wie renommierte Universitäten oder begüterte Adelsfamilien vertrauen zur Wahrung und Steigerung ihres Vermögens schon seit Generationen auf die Natur. Dass man dafür Geduld braucht versteht sich von selbst. Obwohl der Teakbaum eine beachtliche Wachstumsgeschwindigkeit hinlegt, braucht auch er für qualitativ hochstehendes Holz mindestens zwanzig Jahre. Geduld hingegen, macht sich bei dieser Art von Anlage im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt.

Als Investor kaufst du einen genau definierten Baumbestand, dessen Eigentum an dich übertragen wird. Grund und Boden bleiben im Besitz von Arbofino und sind durch eine separate Tochterfirma abgesichert. Beim Kauf der Bäume bezahlst du einen festgelegten Preis pro Setzling. Danach fallen für dich als Baumbesitzer keine weiteren Kosten mehr an. Nach Erhalt des Kaufbetrages machen wir die nötigen Rückstellungen für die professionelle Bewirtschaftung deiner Bäume bis zum Ende der Laufzeit.

Vorsicht: Bäume im Portfolio empfehlen sich aus anlagestrategischer Sicht zur Diversifikation. In diesem Fall wird die kurzfristige Liquidität bewusst eingeschränkt. Natürlich steht dir ein Weiterverkauf deiner Bäume grundsätzlich jederzeit offen. Sollte die Situation es erfordern, sind wir dir bei der Suche eines geeigneten Käufers auf Wunsch auch gerne behilflich, selbstverständlich unentgeltlich. In welcher Zeit ein Käufer gefunden wird, hängt jedoch vom Markt ab.

Holzertrag

Erntezyklen

Pro Hektare pflanzen wir 840 Bäume, was einem Abstand von 3,45 m x 3,45 m entspricht. Bei der Schlussernte stehen davon noch ca. 220 Bäume, nachdem mittels Durchforstungen den besten Bäumen immer wieder genügend Platz für ein ideales Wachstum geschaffen wurde. Die hohe Anzahl von Setzlingen bei der Erstellung der Plantage ist somit eine der Grundvoraussetzungen für qualitativ hervorragende Bäume bei der Schlussernte.

Die erste grössere Baumentnahme zur Auslichtung wird nach 3 bis 5 Jahren gemacht. Zwischen den Jahren 8 und 15 gibt es voraussichtlich zwei kommerzielle Durchforstungen. Wir wollen und können uns dabei nicht auf einen festen Zeitpunkt festlegen. Um sowohl den aktuellsten forstwirtschaftlichen Erkenntnissen als auch den lokalen Gegebenheiten jederzeit Rechnung zu tragen, werden die Plantagen permanent von einem erfahrenen Forstexperten betreut. Wir verfolgen für unsere Baumbesitzer das Ziel, bei der Schlussernte das höchstmögliche Volumen mit dem qualitativ bestmöglichen Holz zu erreichen. Zwischenernten dienen folglich nicht der Maximierung des Holzerlöses zu jenem Zeitpunkt, sondern der Selektion der besten Bäume für die Schlussernte nach ungefähr 20 Jahren.

Je nach Marktlage besteht die Möglichkeit, diese Schlussernte um maximal fünf Jahre zu verzögern, denn ein weiteres Ziel ist es, auch den bestmöglichen Holzpreis zu erzielen. Die Aufzucht der Bäume ist das Eine, der Verkauf zur richtigen Zeit am richtigen Ort das Andere.

Holzvolumen

Pro Hektar erntet man nach 20 Jahren ca. 220 Bäume. Dies entspricht etwa einem kommerziellen Holzvolumen von 140 m3 pro Hektar. Nur die Bäume mit den besten Stämmen werden bis zur Schlussernte stehen gelassen. Ein qualitativ hochwertiger Stamm soll möglichst gerade, zylindrisch und astrein sein und einen möglichst grossen Durchmesser mit einem hohen Kernholzanteil haben. Diese Faktoren hängen neben der professionellen Bewirtschaftung auch vom Standort und der genetischen Voraussetzung, sprich der Samenqualität, ab. 

Mit Durchforstungen sorgt man dafür, dass die noch verbleibenden Bäume jederzeit genügend Platz für ein optimales Wachstum haben. Voraussichtlich gibt es zwischen den Jahren 8 bis 15 zwei kommerzielle Durchforstungen. Dies bedeutet, dass ein Teil des geschlagenen Holzes dieser Zwischenernte bereits gewinnbringend verkauft werden kann. Bei der ersten Ernte fällt mit etwa 15 m3 pro Hektar nur wenig kommerziell verwertbares Holz an. Bei der zweiten kommerziellen Zwischenernte beträgt dieses Holzvolumen etwa 45 m3 pro Hektar. Das qualitativ beste Holz wird in der Regel exportiert, weniger hochwertiges Holz wird zu entsprechenden Preisen nach Möglichkeit auf dem lokalen Markt verkauft. Der Zeitpunkt der Durchforstungen sowie die Anzahl der zu schlagenden Bäume mit dem daraus resultierenden Holzvolumen hängen jedoch von der aktuellen Situation auf der Plantage ab und können nicht genau vorausgesagt werden.

Rendite

Selbstverständlich interessiert als Baumbesitzer besonders der wirtschaftliche Ertrag, den man mit Teakbäumen erzielen kann. Dieser ist neben der Holzqualität von zwei weiteren Faktoren abhängig: Einerseits vom Holzvolumen, das man insbesondere bei der Schlussernte erreicht und andererseits vom Holzpreis, den man beim Verkauf auf dem Markt erzielt. Die gute Nachricht ist, dass man das Volumen dank der jahrzehntelangen Erfahrung mit Teakplantagen in etwa abschätzen kann. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man zertifiziertes Samenmaterial für die Setzlinge verwendet, den richtigen Standort auswählt und die Plantage professionell bewirtschaftet. Der spekulative Teil ist der Preis. Wo dieser in 20 Jahren steht kann niemand voraussagen. Ein Blick auf die Preisentwicklung der letzten Jahre und die weltweite Nachfrage nach dem Rohstoff Holz, insbesondere in Anbetracht des nur knapp verfügbaren Angebots an Edelholz, lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken, doch versprechen können auch wir nichts. Neben der ökonomischen Rendite gehört zu unserem Projekt aber auch die positive Auswirkung auf die Menschen und Natur vor Ort. Mehr dazu findest du unter Vertrauen.

Unter Berücksichtigung der aktuellen Marktsituation darfst du von einer Jahresrendite von 3 – 6 % auf dein investiertes Geld ausgehen. Mit weiter steigenden Preisen kann die Rendite auch höher liegen und umgekehrt. Die erzielbaren Kubikmeter-Preise hängen vom jeweiligen Stammumfang, Kernholzanteil und von der Qualität des Holzes ab (z.B. Astreinheit). Nicht jeder Teil eines Stammes und nicht jeder Baum ist somit gleich wertvoll. Einen Weltmarktpreis für Teak gibt es nicht, doch die International Tropical Timber Organization (ITTO – www.itto.int) publiziert alle zwei Wochen die aktuellen Preise, die auf dem indischen Markt, dem wichtigsten Absatzmarkt, gezahlt wurden. Der untere Stammabschnitt von 20-jährigem Teakholz erreicht Preise von etwa 450 – 700 USD pro m3.

Für ihren Aufwand erhält Arbofino beim Holzverkauf noch eine Kommission in der Höhe von 7 % des erzielten Nettoertrages. Somit ist es auch in unserem Interesse, den bestmöglichen Verkaufspreis zu erzielen, was dir als Baumbesitzer eine zusätzliche Sicherheit gibt.

 

Modellrechnung zum Teakholzerlös pro Hektar

1 Total aus Zwischenernten und Schlussernte
2 nach Erntekosten, Steuern im Erzeugerland & Kommission
3 IRR = Internal Rate of Return (Interner Zinsfuss)

Anmerkung: Die Modellrechnung zum Teakholzerlös basiert auf der Hoppus Formel (kommerziell verwertbares Volumen), einer Laufzeit von 20 Jahren ab Pflanzjahr und einem Kaufpreis von CHF 18 000 pro Hektar (ca. 840 Bäume). Die im Beispiel verwendeten Angaben zum Erlös stellen lediglich unverbindliche Richtwerte und Prognosen dar, welche je nach Situation und Marktlage variieren und nicht garantiert werden können.

Chancen & Risiken

Da uns Transparenz, Ehrlichkeit und Offenheit wichtig sind, legen wir Wert darauf, dass unsere Investoren das Konzept von Anfang an verstehen. „Keine Chancen ohne Risiken“ gilt auch bei Bäumen als Sachwertanlage. Dass wir die Chancen deutlich höher einstufen als die Risiken, dürfte wohl kaum erstaunen. Dennoch ist es wichtig zu erwähnen, dass keine Ertrags- oder Renditegarantien bestehen. Die hier aufgeführten Risiken trägt der Investor als Baumeigentümer vollumfänglich selbst, bis hin zu einem allfälligen Totalverlust. Da bekanntlich eine Frage die Nächste ergibt, empfehlen wir ein persönliches Gespräch.

Hast du dich einmal entschieden, sollst du dich danach über deine Bäume freuen und an deren weiteren Lebensgeschichte teilhaben können. Die folgende Tabelle versteht sich als Orientierungshilfe und mögliche Gesprächsvorbereitung.

CHANCEN

Nachfrage / Markt

Teak aus Naturwäldern ist immer weniger verfügbar, weshalb laut FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) die Aussichten bezüglich Preis und Nachfrage von Plantagen-Teak vielversprechend sind.

Die Nachfrage nach Teak-Plantagenholz ist insbesondere in Indien enorm. Aber auch China und andere asiatische Länder haben durch ihr Bevölkerungswachstum und den steigenden Wohlstand einzelner Schichten einen grossen Bedarf an edlen Hölzern. Nach der Verarbeitung gelangt es von Asien oftmals in den Westen.

Standort Ecuador

Ecuador bietet ideale klimatische Bedingungen für den Teakanbau. Zudem ist durch die jahrzehntelange Erfahrung im Teakanbau viel Fachwissen im Land vorhanden. Ecuador ist nach Brasilien der grösste Teakexporteur in Lateinamerika.

Wachstum

Das Wachstum in den Tropen ist klimabedingt deutlich höher als in unseren Breitengraden. Hinzukommt, dass der Teakbaum trotz der hohen Holzqualität zu den schnellwachsenden Arten gehört. Durch die jährliche Volumenzunahme spricht man vom naturgegebenen Zinseszins.

Widerstandsfähigkeit im Anbau

Teakbäume sind äusserst robust und pflegeleicht. Dank jahrzehntelanger Erfahrung im Anbau können viele Risiken schon im Voraus ausgeschlossen oder minimiert werden.

Rohstoff Edelholz

Edelholz ist ein hochwertiges Naturprodukt, dessen Vorkommen limitiert ist. Auf eine erhöhte Nachfrage kann nicht kurzfristig reagiert werden. Edelholz, welches nur vier bis fünf Prozent des globalen Holzmarktes ausmacht, ist von Preisschwankungen deutlich weniger betroffen als Nutzhölzer.

Holzeigenschaften

Teakholz hat seine Beliebtheit seinen einmaligen physikalischen wie auch visuellen Eigenschaften zu verdanken. Das macht es kaum ersetzbar und bietet vielfältige Verwendungszwecke.

Unabhängigkeit

Eine Sachwertanlage in Bäume ist unabhängig von den Kapitalmärkten und als Teil des Realvermögens eine Absicherung gegen Inflation. Zudem wachsen die Bäume kontinuierlich weiter und steigern so ihren Wert von Jahr zu Jahr.

CO2 Absorbierung

Teakbäume absorbieren überdurchschnittlich viel CO2 und leisten so einen Beitrag im Kampf gegen die Klimaerwärmung.

Natur

Neben den Teak-Plantagen betreibt Arbofino einerseits gezielte Aufforstung von Naturwald zur Förderung der Biodiversität und stellt andererseits existierenden wertvollen Sekundärwald unter Schutz.

Soziales

Arbofino garantiert faire Arbeitsbedingungen sowie Arbeitsverträge mit Unfall- und Sozialversicherungen für sämtliche Plantagenmitarbeiter. Wenn immer verfügbar werden temporäre Plantagenmitarbeiter bei der lokal ansässigen Bevölkerung gesucht. Mit dieser wird zudem ein enger Kontakt und Austausch gepflegt wird.

RISIKEN

Ungeeigneter Standort

Ideale klimatische Bedingungen und die richtigen Böden sind für geeignete Wachstumsbedingungen zwingend. Unsere Bodenproben (erstmals schon vor Kauf des Grundstücks) werden im Labor analysiert, um Gewissheit zu haben, dass die Bäume ideale Voraussetzung vorfinden.

Unzureichende Pflanzensamenqualität

Der Ertrag pro Hektare hängt stark von gutem Samenmaterial ab. Wir beziehen dieses bei etablierten, vertrauenswürdigen Lieferanten, von welchen wir eine Herkunftszertifizierung der Samen verlangen.

Mangelhafte Bewirtschaftung

Unzureichende Pflege der Plantage führt zu reduziertem Wachstum auf Grund von Konkurrenzpflanzen und mangelhafter Holzqualität durch krumme und astige Stämme. Unser zuverlässiger Betriebsleiter wird durch Ratschläge und Hinweise des Forstingenieurs unterstützt. Beide rapportieren regelmässig an uns.

Insektenbefall & Krankheiten

Der Teakbaum zeichnet sich durch natürliche Inhaltsstoffe aus, die ihn äusserst resistent gegenüber Insekten und Krankheiten machen. Dennoch können auch bei Teakbäumen zum Beispiel Pilzkrankheiten oder ein Insektenbefall nicht ausgeschlossen werden. Die empfindlichste Phase ist in den ersten 3 – 4 Jahren, da sich noch kein oder nur wenig Kernholz gebildet hat. Wichtig ist eine professionelle Überwachung, um bei einem Befall möglichst rasch die nötigen Massnahmen zu ergreifen, damit Schäden und eine weitere Verbreitung möglichst vermieden werden.

Blitz

Wie überall besteht die Möglichkeit, dass ein Blitz einen Baum oder eine Baumgruppe trifft. Diese Ereignisse sind jedoch selten und sehr punktuell.

Wind

Jungbäume mit geringem oder wenig Kernholzanteil sind sehr flexibel. Nach starken Winden kann es vorkommen, dass einige der Jungbäume sich nicht mehr ganz aufrichten und für einen kurzen Zeitraum mit Schnüren in der senkrechten Position fixiert werden müssen. Bei ausserordentlichen Windereignissen können einzelne Jungbäume auch brechen. Auf Grund der hohen anfänglichen Pflanzdichte sind gewisse Ausfälle im vornherein miteinkalkuliert. Trotzdem kann auch ein gebrochener und danach gefällter Jungbaum nochmals neu ausschlagen und vom bereits vorhandenen Wurzelwerk profitieren. Mit den ersten Durchforstungen werden minderwertige Bäume dann bereits früh entnommen, um den nötigen Platz für ein ideales Wachstum der verbleibenden Bäume zu schaffen. Gesunde ältere Bäume halten in der Regel auch starken Winden Stand. Arbofino unterhält keine Plantagen in von tropischen Wirbelstürmen gefährdeten Gebieten.

Feuer

Der Teakbaum zeichnet sich ab dem fünften Lebensjahr durch eine extrem hohe Feuerresistenz aus. Ein korrekter Unterhalt sowie permanentes Monitoring der Plantage sind weitere wichtige Faktoren zur Vermeidung von Feuerereignissen. Zusätzlich werden die Plantagen noch durch Feuerschneisen geschützt.

Überschwemmungen

Der Teakbaum mag keine Staunässe, weshalb sich überschwemmungsgefährdete Gebiete ohne bautechnische Massnahmen nicht eignen. Durch eine ideale Standortwahl kann dieses Risiko vollständig ausgeschlossen werden.

Diebstahl

Ältere Bäume haben einen hohen Wert und können ein lukratives Ziel für Holzdiebstahl sein. Mit gut überwachten Plantagen kann man Diebstahl aber vermeiden. Zudem ist die Zugänglichkeit der Plantage ausser von der Zufahrtsstrasse her schwierig.

Politische Risiken

Die politischen Unsicherheiten sind in Entwicklungsländern wie Ecuador höher als bei uns. Ecuador ist eine Präsidialdemokratie. Der letzte Präsident, Rafael Correa, war zehn Jahre im Amt und wurde 2017 durch Lenín Moreno abgelöst. Wie viele lateinamerikanische Länder, hat auch Ecuador in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Die Wirtschaft ist abhängig vom internationalen Handel, Export und ausländischen Investitionen, weshalb die Regierung viel für deren Rechtssicherheit unternimmt und durch verschiedene zwischenstaatliche Abkommen absichert. Die Forst- und Agrarwirtschaft wird zudem durch verschiedene staatliche Förderprogramm massgeblich unterstützt.

Markt

Eine Nachfrage- sowie Preisgarantie gibt es wie bei allen Produkten nicht. Langfristige Prognosen sind trotz der unter Chancen erwähnten Punkte schwierig. Der Vorteil von Holz ist, dass man mit der Ernte flexibel ist und sich der aktuellen Marktsituation anpassen kann.

Investieren

Der Preis einer Parzelle hängt von deren Baumbestückung ab. Der theoretische Wert entspricht 840 Bäumen pro Hektar (Pflanzabstand 3,45 m x 3,45 m). Wegen Bachläufen, Hindernissen etc. kann die Anzahl Bäume auf einer Parzelle vom theoretischen Wert abweichen. Die Mindestinvestitionsgrösse ist ein viertel Hektar, was etwa 210 Bäumen für CHF 4’700 entspricht. Da die Parzellierung der Plantage an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wird, variieren die Parzellengrössen meistens ein wenig. Es wird pro Parzelle jedoch immer die effektive Anzahl gepflanzter Bäume verrechnet.

 

Preisliste Neupflanzung

 

Aktuell haben wir Teakbäume mit dem Jahrgang 2018 auf der Finca Guatusa im Angebot. Hier findest du die Preisliste als PDF. Gerne unterbreiten wir dir ein Angebot auf Grund der noch verfügbaren Parzellen. Aktuelle Bilder der Plantage findest du unter «Plantagen».

Plantagen

Plantagen im Verkauf

Teak Pflanzjahr 2018, 25 Hektar, Finca Guatusa (nur noch 5 ha verfügbar)

Teak Pflanzjahr 2020, 45 Hektar, Finca Tortuga (Verkauf in Vorbereitung)

Plantagen ausverkauft

Teak Pflanzjahr 2019, 26 Hektar, Finca Perezosa

Teak Pflanzjahr 2016, 10 Hektar, Finca Armadillo

Teak Pflanzjahr 2015, 32 Hektar, Finca Armadillo

Teak

Teak ist eines der bekanntesten tropischen Edelhölzer. Es kommt ursprünglich aus Indien, Myanmar, Laos und Thailand. In Indonesien wurde der Teakbaum bereits Mitte des 17. Jahrhunderts durch Holländer in Plantagen angebaut. Aber auch in Zentral- und Südamerika blickt man auf eine jahrzehntelange Erfahrung im Teakanbau zurück.

Leider sind die meisten Naturteakbestände der rasanten Abholzung der Regenwälder bereits zum Opfer gefallen. Die grössten Vorkommen gibt es noch in Myanmar, doch was auf dem Weltmarkt landet, stammt oft aus illegalem Raubbau oder nicht nachhaltiger Forstwirtschaft. Auch wenn ein Plantagenbaum nicht mit einem Urwaldriesen mithalten kann, so kann doch ein wichtiger Teil der Nachfrage damit abgedeckt werden.

Dank seinen hervorragenden Eigenschaften wird Teak weltweit unter anderem für Böden im Innen- und Aussenbereich, für Gartenmöbel, für den Boots- und Schiffsbau und im asiatischen Raum seit Jahrhunderten auch für den Häuserbau verwendet. Seinen optischen wie auch physikalischen Eigenschaften verdankt es seinen Ruhm, denn es ist kaum substituierbar und vielseitig einsetzbar.

Falls du gerne mehr über Teak erfahren möchtest:
https://de.wikipedia.org/wiki/Teakbaum (Deutsch)
http://www.kew.org/science-conservation/plants-fungi/tectona-grandis-teak (Englisch)