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Prinzipien

Der Begriff Nachhaltigkeit ist heute in aller Leute Mund und wird fleissig als Ausdruck zeitgemässen sozialen, ökologischen und ökonomischen Umgangs mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen verwendet. Bedauerlicherweise findet sich der Begriff aber auch im modernen Alibivokabular von vielen Unternehmen. Uns dürfen Sie auch diesbezüglich auf den Zahn fühlen!

Was das für Arbofino bedeutet? Vereinfacht gesagt, soll ein deutlich erkennbarer und messbarer Mehrwert im ökologischen oder sozialen Bereich generiert werden, ein sogenanntes Impact Investment. Unser Schwerpunkt liegt im Moment auf der aktiven Förderung der lokalen Biodiversität. Was wir damit meinen, erfahren Sie unter der Rubrik „Ökologie“.

Selbstverständlich sind wir keine gemeinnützige Organisation und gewisse Kompromisse gehören bei solchen Konzepten dazu. Ohne den win-win Begriff zu strapazieren – wir sind überzeugt, dass niemand auf der Verliererseite stehen muss. Zufrieden sind wir, wenn wir für das Holz im Auftrag der Baumbesitzer einen guten Verkaufspreis erzielen, die Welt für die Menschen vor Ort lebenswerter machen und wir dank dem Schutz der Umwelt, unseren Beitrag für den Erhalt unserer Erde leisten. Es soll gerecht für alle sein!

Denken Sie jetzt: blablabla, das übliche Geschwätz? Dann kontaktieren Sie uns und lernen Sie uns kennen.

Ökologie

Wir pflanzen Bäume, ökologischer könnte es doch nicht sein! Naja, so einfach ist es nicht. Wir pflanzen vor allem Teak. Dieses ist auf dem amerikanischen Kontinent nicht heimisch und aus ökologischer Sicht sollten heimische Bäume anderen Arten immer vorgezogen werden. Unsere Entscheidung auf Teak zu setzen hat also rein wirtschaftliche Gründe. Mehr dazu unter Bäume.

Als nicht ideal mag man auch das Konzept der Monokultur bezeichnen, welches momentan noch mehrheitlich zur Anwendung kommt. Diese bringt keinen ökologischen Mehrwert für die Natur, sie ersetzt jedoch in unserem Fall bloss eine andere Monokultur, nämlich ehemaliges Weideland, bestehend aus von Menschen eingeführten, aggressiven Gräsern. Dank der Aufforstung von Teakbäumen werden neu überdurchschnittlich grosse Mengen CO2 absorbiert. Ein positiver Beitrag ans Klima!

Aber keine Angst, bei uns kommt die Natur nicht zu kurz. Ganz im Gegenteil! Zu unserem Konzept gehört entweder der Kauf und Schutz von bestehendem, wertvollem Sekundärwald oder die gezielte Aufforstung von Naturwald mit einheimischen Arten. Damit wollen wir die lokale Biodiversität erhalten und fördern. Verdrängte Tiere und Pflanzen sollen wieder neuen Lebensraum erhalten. Mit jedem Hektar, den wir mit Teak bepflanzen, soll ca. ½ Hektar Naturwald geschützt werden oder neu entstehen. Mit einem systematischen Biodiversitätsmonitoring wird die Entwicklung über einen langen Zeitraum festgehalten. Der Dankesruf der bereits vorhandenen Brüllaffen wird nicht ausbleiben und zur Vermehrung motivieren.

Wir schaffen somit nicht nur Holz, sondern wir sorgen gleichzeitig für beachtliche Schutzgebiete, um weitere positive Auswirkungen zu erzielen. Was für uns selbstverständlich ist: Das Fällen von Naturwald oder eine renditeorientierte Umnutzung von ökologisch besonders wertvollen Flächen, kommt bei uns nicht in Frage!

Menschen

Ist es nicht tragisch, dass bis in die heutige Zeit das Wahrnehmen sozialer Verantwortung, Ausdruck von Wertschätzung und respektvolles Miteinander ein Alleinstellungsmerkmal geblieben ist. Gerade weil wir fremden Boden nutzen dürfen, verwehren wir uns bei Arbofino bewusst gegen Ausnutzung, Gleichgültigkeit und Ignoranz.

„Allen Menschen Recht getan“ ist eine Kunst, die auch wir nicht immer können. Unsere Firmenphilosophie setzen wir durch, indem wir sie jederzeit selbst vorleben und uns durch die kulturell bedingte Vorsicht und Verunsicherung nicht abhalten lassen. Unser gutschweizerisches Mass an Struktur, Verlässlichkeit und Vertrauen ist für Manche gewöhnungsbedürftig.

Zur sozialen Verantwortung gehört für uns mehr als nur das Einhalten von Standards. Der persönliche Austausch mit der lokalen Bevölkerung ist zentral, um Akzeptanz und gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Das ist umso wichtiger, wenn wir in Zukunft erfolgreich gemeinsame Projekte umsetzen wollen. Selbstverständlich ist für uns zudem, dass alle Mitarbeiter, auch die temporären, einen offiziellen Arbeitsvertrag erhalten, durch welchen sie eine Unfall- und Sozialversicherung haben. Bei den Löhnen liegen wir in der Regel auch bei den Temporär-Mitarbeitern 10% über dem gesetzlichen Minimallohn.

Die Arbeiter, welche für die Pflanzung und Bewirtschaftung angestellt werden, kommen ausschliesslich aus der Region (vorausgesetzt es stehen genügend Personen zur Verfügung). In einer strukturschwachen landwirtschaftlichen Gegend, wo die Landflucht ein weit verbreitetes Phänomen ist, wird ein Arbeitgeber vor Ort besonders geschätzt. Vor allem wenn sich die Menschen als Menschen wahrgenommen fühlen.