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Chancen & Risiken

Da uns Transparenz, Ehrlichkeit und Offenheit wichtig sind, legen wir Wert darauf, dass unsere Investoren das Konzept von Anfang an verstehen. „Keine Chancen ohne Risiken“ gilt auch bei Bäumen als Sachwertanlage. Dass wir die Chancen deutlich höher einstufen als die Risiken, dürfte wohl kaum erstaunen. Da bekanntlich eine Frage die Nächste ergibt, empfehlen wir ein persönliches Gespräch.

Haben Sie sich einmal entschieden, sollen Sie sich danach über Ihre Bäume freuen und an deren weiteren Lebensgeschichte teilhaben können.

Die folgende Tabelle versteht sich als Orientierungshilfe und Gesprächsvorbereitung.

CHANCEN

Nachfrage / Markt

Teak aus Naturwäldern ist immer weniger verfügbar, weshalb laut FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) die Aussichten bezüglich Preis und Nachfrage von Plantagen-Teak vielversprechend sind.

Die Nachfrage nach Teak-Plantagenholz ist insbesondere in Indien enorm. Aber auch China und andere asiatische Länder haben durch ihr Bevölkerungswachstum und den steigenden Wohlstand einzelner Schichten einen grossen Bedarf an edlen Hölzern. Nach der Verarbeitung gelangt es von Asien oftmals in den Westen.

Standort Ecuador

Ecuador bietet ideale klimatische Bedingungen für den Teakanbau. Zudem ist durch die jahrzehntelange Erfahrung im Teakanbau viel Fachwissen im Land vorhanden. Ecuador ist nach Brasilien der grösste Teakexporteur in Lateinamerika.

Wachstum

Das Wachstum in den Tropen ist klimabedingt deutlich höher als in unseren Breitengraden. Hinzukommt, dass der Teakbaum trotz der hohen Holzqualität zu den schnellwachsenden Arten gehört. Durch die jährliche Volumenzunahme spricht man vom naturgegebenen Zinseszins.

Widerstandsfähigkeit im Anbau

Teakbäume sind äusserst robust und pflegeleicht. Dank jahrzehntelanger Erfahrung im Anbau können viele Risiken schon im Voraus ausgeschlossen oder minimiert werden.

Rohstoff Edelholz

Edelholz ist ein hochwertiges Naturprodukt, dessen Vorkommen limitiert ist. Auf eine erhöhte Nachfrage kann nicht kurzfristig reagiert werden. Edelholz, welches nur vier bis fünf Prozent des globalen Holzmarktes ausmacht, ist von Preisschwankungen deutlich weniger betroffen als Nutzhölzer.

Holzeigenschaften

Teakholz hat seine Beliebtheit seinen einmaligen physikalischen wie auch visuellen Eigenschaften zu verdanken. Das macht es kaum ersetzbar und bietet vielfältige Verwendungszwecke.

Unabhängigkeit

Eine Sachwertanlage in Bäume ist unabhängig von den Kapitalmärkten und als Teil des Realvermögens eine Absicherung gegen Inflation. Zudem wachsen die Bäume kontinuierlich weiter und steigern so ihren Wert von Jahr zu Jahr.

CO2 Absorbierung

Teakbäume absorbieren überdurchschnittlich viel CO2 und leisten so einen Beitrag im Kampf gegen die Klimaerwärmung.

Natur

Neben den Teak-Plantagen betreibt Arbofino einerseits gezielte Aufforstung von Naturwald zur Förderung der Biodiversität und stellt andererseits existierenden wertvollen Sekundärwald unter Schutz.

Soziales

Arbofino garantiert faire Arbeitsbedingungen sowie Arbeitsverträge mit Unfall- und Sozialversicherungen für sämtliche Plantagenmitarbeiter. Wenn immer verfügbar werden temporäre Plantagenmitarbeiter bei der lokal ansässigen Bevölkerung gesucht. Mit dieser wird zudem ein enger Kontakt und Austausch gepflegt wird.

RISIKEN

Ungeeigneter Standort

Ideale klimatische Bedingungen und die richtigen Böden sind für geeignete Wachstumsbedingungen zwingend. Unsere Bodenproben (erstmals schon vor Kauf des Grundstücks) werden im Labor analysiert, um Gewissheit zu haben, dass die Bäume ideale Voraussetzung vorfinden.

Unzureichende Pflanzensamenqualität

Der Ertrag pro Hektare hängt stark von gutem Samenmaterial ab. Wir beziehen dieses bei etablierten, vertrauenswürdigen Lieferanten, von welchen wir eine Herkunftszertifizierung der Samen verlangen.

Mangelhafte Bewirtschaftung

Unzureichende Pflege der Plantage führt zu reduziertem Wachstum auf Grund von Konkurrenzpflanzen und mangelhafter Holzqualität durch krumme und astige Stämme. Unser zuverlässiger Betriebsleiter wird durch Ratschläge und Hinweise des Forstingenieurs unterstützt. Beide rapportieren regelmässig an uns.

Insektenbefall & Krankheiten

Der Teakbaum zeichnet sich durch natürliche Inhaltsstoffe aus, die ihn äusserst resistent gegenüber Insekten und Krankheiten machen. Dennoch können auch bei Teakbäumen zum Beispiel Pilzkrankheiten oder ein Insektenbefall nicht ausgeschlossen werden. Die empfindlichste Phase ist in den ersten 3 – 4 Jahren, da sich noch kein oder nur wenig Kernholz gebildet hat. Wichtig ist eine professionelle Überwachung, um bei einem Befall möglichst rasch die nötigen Massnahmen zu ergreifen, damit Schäden und eine weitere Verbreitung möglichst vermieden werden.

Blitz

Wie überall besteht die Möglichkeit, dass ein Blitz einen Baum oder eine Baumgruppe trifft. Diese Ereignisse sind jedoch selten und sehr punktuell.

Wind

Jungbäume mit geringem oder wenig Kernholzanteil sind sehr flexibel. Nach starken Winden kann es vorkommen, dass einige der Jungbäume sich nicht mehr ganz aufrichten und für einen kurzen Zeitraum mit Schnüren in der senkrechten Position fixiert werden müssen. Bei ausserordentlichen Windereignissen können einzelne Jungbäume auch brechen. Auf Grund der hohen anfänglichen Pflanzdichte sind gewisse Ausfälle im vornherein miteinkalkuliert. Trotzdem kann auch ein gebrochener und danach gefällter Jungbaum nochmals neu ausschlagen und vom bereits vorhandenen Wurzelwerk profitieren. Mit den ersten Durchforstungen werden minderwertige Bäume dann bereits früh entnommen, um den nötigen Platz für ein ideales Wachstum der verbleibenden Bäume zu schaffen. Gesunde ältere Bäume halten in der Regel auch starken Winden Stand. Arbofino unterhält keine Plantagen in von tropischen Wirbelstürmen gefährdeten Gebieten.

Feuer

Der Teakbaum zeichnet sich ab dem fünften Lebensjahr durch eine extrem hohe Feuerresistenz aus. Ein korrekter Unterhalt sowie permanentes Monitoring der Plantage sind weitere wichtige Faktoren zur Vermeidung von Feuerereignissen. Zusätzlich werden die Plantagen noch durch Feuerschneisen geschützt.

Überschwemmungen

Der Teakbaum mag keine Staunässe, weshalb sich überschwemmungsgefährdete Gebiete ohne bautechnische Massnahmen nicht eignen. Durch eine ideale Standortwahl kann dieses Risiko vollständig ausgeschlossen werden.

Diebstahl

Ältere Bäume haben einen hohen Wert und können ein lukratives Ziel für Holzdiebstahl sein. Mit gut überwachten Plantagen kann man Diebstahl aber vermeiden. Zudem ist die Zugänglichkeit der Plantage ausser von der Zufahrtsstrasse her schwierig.

Politische Risiken

Die politischen Unsicherheiten sind in Entwicklungsländern höher als bei uns, dabei ist auch Ecuador keine Ausnahme. Ecuador ist eine Präsidialdemokratie, 2017 endet die zweite Amtszeit des aktuellen Präsidenten Rafael Correa. Wie viele lateinamerikanische Länder, hat auch Ecuador in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Die Wirtschaft ist abhängig vom internationalen Handel, Export und ausländischen Investitionen, weshalb die Regierung viel für deren Rechtssicherheit unternimmt und durch verschiedene zwischenstaatliche Abkommen absichert. Die Forst- und Agrarwirtschaft wird zudem durch ein staatliches Förderprogramm massgeblich unterstützt.

Markt

Eine Nachfrage- sowie Preisgarantie gibt es wie bei allen Produkten nicht. Langfristige Prognosen sind trotz der unter Chancen erwähnten Punkte schwierig. Der Vorteil von Holz ist, dass man mit der Ernte flexibel ist und sich der aktuellen Marktsituation anpassen kann.

Qualität

Mucho mejor si es hecho en Ecuador! Gerne nehmen wir uns dieses ecuadorianische Versprechen zu Herzen und bauen auf die vorhandenen idealen Ressourcen. Dass wir dabei mit schweizerischem Eifer auch ein besonderes Verständnis bezüglich Ökologie und Nachhaltigkeit in unser Qualitätsverständnis mit einbeziehen, sind wir unserem Credo schuldig.

Plantagen:

5

Die richtige Standortwahl für Plantagen - dazu gehören immer auch durch ein Labor analysierte Bodenproben

5

Hervorregende Setzlinge mit zertifiziertem Herkunftsnachweis

5

Professionelle und von Fachexperten überwachte Bewirtschaftung der Plantagen

5

Permanente Überwachung der Finca durch einen vor Ort lebenden Mitarbeiter

Unternehmensführung:

5

Direkter und persönlicher Kontakt zu den Kunden

5

Offene und transparente Kommunikation

5

Gesunde Finanzen und vernünftige Planung

5

Einstehen für die zentralen Stakeholder: Baumbesitzer, Team und Bevölkerung vor Ort, Umwelt und last – not least Arbofino

Nachhaltigkeit:

5

Hohe Sozialstandards für Mitarbeiter

5

Persönlicher Austausch mit und Unterstützung der Einheimischen

5

Schutz und Aufforstung von Naturwald zur Förderung der Biodiversität

5

Tierfreundliche und artgerechte Haltung von Nutztieren

Stiftung

Bäume zu pflanzen ist das Eine, für deren Unterhalt über mehrere Jahre zu sorgen das Andere. Die Stiftung Arbofino Foundation ist eine geplante freiwillige Massnahme, um noch mehr Sicherheit mit unseren Rückstellungen zu bieten. Auch wenn die Gründung einer Stiftung dazu nicht nötig wäre, sind wir von deren Vorteilen überzeugt. Unsere Baumbesitzer haben so in Anbetracht der langen Laufzeit eine Garantie, dass wir die für die Aufzucht und Ernte Ihrer Bäume benötigten Mittel frühzeitig und zweckgebunden absichern.

Die Gründung der Stiftung nach Schweizer Recht ist für 2017 geplant. Sie wird der Schweizerischen Stiftungsaufsicht unterstehen. Neben der Finanzierung der Bewirtschaftung der Plantage werden die Mittel gemäss Konzept vor Ort auch für Wiederaufforstungsprojekte sowie den Schutz von Naturwald eingesetzt. Eine Rückführung der Gelder aus der Stiftung an den Stifter wird nicht mehr möglich sein. Genau diese Statik und Konstanz ist die Stärke der Stiftung und der Grund für deren Gründung.

Besichtigungen vor Ort

Bienvenidos! So ist unser Motto, falls Sie die Plantage vor Ort besichtigen möchten. Wir sind unkompliziert und spontan. Sollten Sie per Zufall in Ecuador unterwegs sein und würden gerne bei dieser Gelegenheit auch noch Ihre Bäume besuchen, dann freut uns das besonders. Wir sind selber von der Schweiz aus mindestens drei Mal im Jahr dort. Sollte es zeitlich nicht zusammenfallen, dann freut sich unsere ecuadorianische Geschäftsführerin Rocío oder unser Forstingenieur William mit Ihnen die Finca zu besuchen.

Besonders interessant kann die Teilnahme an einer von uns organisierten Kundenreise sein, welche Sie im Vorfeld oder Nachhinein durch ein privates Programm perfekt ergänzen können. Im Vordergrund steht logischerweise ein Besuch der Finca, wo Sie Ihre Bäume, die Natur und die Mitarbeiter vor Ort persönlich kennenlernen können. Wer will, darf sich für die Besichtigung auch gerne auf den Rücken eines unserer Maultiere oder Pferde schwingen. Weitere Highlights agronomischer, kultureller und kulinarischer Art gehören ebenfalls dazu. Wir vermitteln Ihnen spannende Eindrücke über Land und Leute wie es sonst nur eine spezialisierte Reiseagentur kann – einfach viel persönlicher.

Die meisten Besucher bleiben Minimum zwei bis drei Wochen in Ecuador, denn das Land hat auf kleinstem Raum unwahrscheinlich viel zu bieten. Wir helfen Ihnen gerne mit wertvollen Tipps zur Reiseplanung!